Gestalten und erhalten

Hans Mäder

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Hans Mäder

Impressum

Werte Einwohnerinnen und Einwohner der Politischen Gemeinde Eschlikon

 

Am 26. April 2015 haben Sie mich zum neuen Gemeindepräsidenten der Politischen Gemeinde Eschlikon gewählt.

 

Die konkreten Zahlen:

Eingegeangene Wahlzettel: 780

abzüglich 33 leere und 14 ungültige Wahlzettel

Gültige Wahlzettel 733

 

Gewählt ist Hans Mäder mit 659 Stimmen

 

Mein Dank geht an alle, die mich während der Wahl in irgend einer Form unterstützten oder mir mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt haben.

 

Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und bin gespannt auf die kommenden Aufgaben. Besonders freue ich mich auf die vielen neuen Kontaktmöglichkeiten mit der Bevölkerung von Eschlikon, auf die Diskussionen im Gemeinderat und auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung. Mit der Unterstützung der Eschliker Bevölkerung werde ich diese neue Aufgabe motiviert und angstfrei angehen.

 

Hans Mäder

Werte Einwohnerinnen und Einwohner der Politischen Gemeinde Eschlikon

 

Am 8. März 2015 haben Sie mich bei der Wahl zum neuen Gemeindeammann der Politischen Gemeinde Eschlikon beeindruckend unterstützt. Ich danke Ihnen allen für Ihr Vertrauen. Leider haben zwei Stimmen zum absoluten Mehr gefehlt. Es kommt also zu einem 2. Wahlgang.

 

Die konkreten Zahlen:

Gültige Wahlzettel 1'386 = 46,62 %

Absolutes Mehr 670 Stimmen

 

Stimmen haben erhalten:

1. Hans Mäder, 1958, 668 Stimmen

2. Peter Meier, 1968, 329 Stimmen

3. Adrian Stutz, 1968, 325 Stimmen

Vereinzelte 16 Stimmen

 

Ich hoffe, dass Sie mir auch im 2. Wahlgang, am 26. April 2015, Ihr Vertrauen aussprechen und verbleibe mit freundlichen Grüssen

 

Hans Mäder

14. Februar 2015: Ein kleines Geschenk von Hans Mäder zum Valentinstag an die Bewohnerinnen der Politischen Gemeinde Eschlikon.

Die Journalistin Katja Fässler hat Hans Mäder schriftlich darum gebeten, mit stichhaltigen Argumenten zu begründen, warum er der neue Gemeindeammann von Eschlikon werden soll. Das Statement ist am 5. Februar 2015 in den Wiler Nachrichten erschienen:

 

"Ein Bewerber für das Amt des Gemeindepräsidenten von Eschlikon muss nach meiner Einschätzung fachlich kompetent, führungserfahren, kommunikationsgewandt und integrativ sein. Diese Voraussetzungen bringe ich aufgrund meines beruflichen Werdeganges mit. Besonders wertvoll dürfte sich meine breite Erfahrung im Bereich der öffentlichen Finanzen erweisen, da Eschlikon vor erheblichen finanziellen Herausforderungen steht. Da ist es wichtig, sämtliche Fragen vorurteilsfrei zu prüfen. Dies fällt einem unabhängigen Kandidaten sicher leichter als einem Bewerber, der bereits bisher Mitglied des Gemeinderates war. Mich motiviert der Dienst an der Allgemeinheit: das war so während meiner Zeit als Jungwachtleiter, dies war der Grund, in die Wiler Politik einzusteigen und es stand im Vordergrund, als ich mich in der Nachwuchsabteilung des Handballclubs Wil engagierte. An dieser Einstellung hat sich nichts geändert. Motivation allein genügt nicht: Die Aufgabe des Gemeindepräsidenten zwischen „Führen und Geführtwerden“, zwischen „Agieren und Reagieren“, zwischen „Erhalten und Gestalten“ bedarf taktischen Geschicks, das ich als Unternehmensentwickler der Provida Gruppe im beruflichen Alltag täglich beweisen muss. Es gibt viele Ideen, Eschlikon positiv zu verändern und einen Teil davon werden wir gemeinsam umsetzen. Da hilft meine Erfahrung als selbständiger Unternehmer, denn: „Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es“. Das sagte schon Erich Kästner. Fordert er damit die Eschlikerinnen und Eschliker auf, mich zu wählen? Es freut mich, wenn dem so ist."

Die Journalistin Esther Sieber hat Hans Mäder schriftlich darum gebeten, zehn Fragen zu beantworten. Nachfolgend finden Sie dieses Interview, das am 16. Januar 2015 in "Regi die Neue" erschienen ist:

 

Welche Motivation steht hinter Ihrer Kandidatur?

Gesellschaftliche Herausforderungen haben mich schon immer fasziniert. Sei es als Gruppenleiter in der Wiler Jungwacht (damals organisierten wir Sommerlager für 200 Kinder), als Journalist beim St. Galler Tagblatt oder als Vorstandsmitglied der Jungen CVP der Schweiz. Deshalb habe ich mich entschlossen, Öffentliche Verwaltung zu studieren, deshalb kandidierte ich auch für das Gemeindeparlament in Wil. Da ist es ein logischer Schritt, wenn ich die gesammelte Erfahrung in ein Exekutivamt einbringen möchte.

 

Soll, muss Eschlikon weiter in diesem Ausmass wachsen?

Wachstum „kostet“ immer Energie und Ressourcen, hat also einen Preis. Solange die Früchte des Wachstums diese Investition rechtfertigen, solange kann Eschlikon auch weiter wachsen. Der Preis für zusätzliches Wachstum ist nicht allein finanzieller Natur: emotionale („Dichtestress“) und sachliche Gründe (Raumplanung) können gegen zusätzliches Wachstum sprechen. In Eschlikon ist die Grenze meiner Meinung nach noch nicht erreicht.

Veränderung und Wachstum lösen Ängste aus. Mit diesen müssen wir sorgsam umgehen. Insbesondere dürfen wir die finanzielle Situation nicht ausser Acht lassen.

 

Befürworten Sie weitere 30er Zonen in Wohnquartieren?

Ich möchte mit mehreren Gegenfragen antworten: Was bezeichnen Sie als Wohnquartier? Welche Ziele sollen mit dieser Massnahme erreicht werden? Und wie werden diese Zonen umgesetzt? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich auch Ihre Ausgangsfrage sinnvoll beantworten.

Die Verkehrspolitik dient diversen Zielen: Verkehrsflüsse steuern, verflüssigen und beruhigen, Lärm vermeiden oder den Wohnraum attraktiver machen. Massnahmen sollten immer mehreren Zielsetzungen dienen und im Kontext der übergeordneten Verkehrsplanung beurteilt werden. Wenn dies der Fall ist, kann ich mir weitere 30er Zonen durchaus vorstellen.

 

Bringen Sie Erfahrungen in Personalführung mit?

Ja. Seit ich vor rund 20 Jahren die Firma solit Informatik Partner AG mitbegründete, war ich immer verantwortlich für Teams mit rund 10 Mitarbeitenden. Derzeit trage ich als Mitglied der Provida Geschäftsleitung Verantwortung für rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem leite operativ die Niederlassung Romanshorn mit 15 Mitarbeitenden.

 

Sehen Sie Einsparungen bei den steigenden Sozialausgaben?

Zunächst möchte ich festhalten, dass Kostenverlagerungen von einer Gemeinde auf die nächste keine Einsparungen sind. Wer also nur die Sozialfälle von einer Gemeinde auf die nächste verlagert, spart keine Sozialausgaben. Kosteneinsparungen sind aber,  wie die Meldungen aus Münchwilen belegen, durch striktes Management der Fälle durchaus realisierbar. Die Gemeindeverwaltung muss die möglichen Rückforderungen konsequent nutzen und auch den Zugang zu den Geldquellen nicht zu einfach machen. Ich weigere mich aber, in jedem Sozialfall nur einen Schmarotzer zu sehen.

 

Ist das Potential im Asylwesen ausgeschöpft?

Solange es Menschen hat, die auf der Flucht und somit auf unsere Hilfe dringend angewiesen sind, solange braucht es auch unsere Unterstützung. Wie die Aktion „Jede Rappe zellt“ zeigt, sind viele Schweizerinnen und Schweizer ebenfalls dieser Meinung.

 

Wo können Sie Ihre speziellen Fähigkeiten einbringen?

Mein Studium der öffentlichen Verwaltung an der Hochschule St. Gallen umfasste die ganze Breite der Verwaltungstätigkeit, insbesondere die betriebswirtschaftliche und finanzielle Führung eines Gemeindwesens. Ausserdem konnte ich während der Zeit als Journalist meine kommunikative Kompetenz auf- und ausbauen. Meine heutige Arbeit als Unternehmensentwickler bedingt Fähigkeiten in der Gestaltung von Organisationen, eine Fähigkeit, die ich in der wachsenden Gemeinde Eschlikon sicher vorteilhalft einsetzen kann.

Befürworten Sie das Abschalten der Strassenbeleuchtung bereits um 24.00 Uhr?

Für mich persönlich ist diese Frage von untergeordneter Bedeutung. Es ist mir aber bewusst, dass sich viele Menschen im Dunkeln fürchten. Deshalb finde ich es angebracht, wenn die Beleuchtung solange eingeschaltet bleibt wie die öffentlichen Verkehrsmittel verkehren.

 

Werden Sie sich Zeit nehmen für die Anliegen und Sorgen der Einwohner?

Das gehört zu den Aufgaben eines Gemeindepräsidenten. Als empatisch veranlagter Mensch nehme ich mir gerne Zeit dafür.

 

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Da bin ich pensioniert und freue mich hoffentlich über die prosperierende Gemeinde Eschlikon.

 

Was gefällt Ihnen besonders in Eschlikon?

Die Nähe zur Natur, die passende Infrastruktur, die gute Verkehrserschliessung und die positive Grundstimmung. Wir - meine Frau und die bei uns im Haus wohnenden Schwiegereltern - fühlen uns sehr wohl in Eschlikon.

 

 

Am 18. Dezember 2014 konnte ich mich auf Einladung der Eschliker Volksschulgemeinde mit den Mitgliedern des Schulrates austauschen.

 

Ich bedanke mich für das abwechslungsreiche Gespräch und freue mich auf möglichst viele weitere Kontakte.

Hans Mäder ist der neue Gemeindepräsident von Eschlikon